Kurt Atterberg (1887 - 1974)

Sinfonie für Streicher (op. 53, Quintett)
  1. I. Con Moto ( Min.)( Min. / KB)
  2. II. Allegro molto ( Min.) ( Min. / KB)
  3. III. Tranquillo ( Min.) ( Min. / KB)
  4. IV. Allegro molto e ritmico ( Min.) ( Min. / KB)

Ausschnitte, gespielt von den Archi di Colonia,


Hört man Kurt Atterbergs Musik zum ersten Mal, meint man häufig, sie schon einmal gehört zu haben, oder fühlt sich an andere Komponisten wie Tschaikowsky, Grieg, Dvorák, Sibelius, auch Elgar erinnert. Atterbergs Stil ist eklektisch, zum Teil eigentümlich unentschieden, dann wieder glänzend romantisch. Das schwedische Multitalent saß nicht nur lange als Ingenieur im Stockholmer Patentamt, leitete die schwedische Komponistenvereinigung, komponierte und dirigierte, sondern war auch noch ein hervorragender Cellist. 1955 arbeitete er sein Streichquintett op. 53 zur „Sinfonie für Streicher“ um. Das Stück erinnert in Ton und Gestik mehr an eine Serenade denn an strenge Kammermusik, freilich wartet sie mit kammermusikalischen Wirkungen und Kontrasten zwischen langsam und bewegt, mild und heftig, elegisch und heiter auf.