thoma
Xaver Paul Thoma (geb. 1953)

Konzertfür Violoncello und Streichorchester op. 145 (2005/2006)
  1. Ruhige Viertel
  2. Sehr langsame Halbe
  3. Presto


XaverPaul Thoma wirkte nach dem Musikstudium in Karlsruhe als Bratschist im Wahlquartett, der Badischen Staatskapelle und dem Bayreuther Festspielorchester. Seit 1972 sind 150 Kompositionen entstanden: Kammermusik, Chorwerke, Lieder, Instrumentalkonzerte und Orchesterwerke. Die Kammeroper "Draußen vor der Tür" wurde 1994 in Hannover und 1995 bis 1998 in PLeipzig, das Ballett "KAFKA" 1997 in Hannover aufgeführt.
Sein Konzert für Violoncello und Streicher entstand 2006 für Joachim Schiefer. Es besteht aus ineinander übergehenden Teilen: Ruhige Viertel - Solokadenz - Sehr langsame Halbe - Viertel=112 - Sehr langsam - Solokadenz - Presto - Überleitung - Tempo des Anfangs.
Die ausgedehnten Kadenzen und die kadenzartige Überleitung teilen das Werk in die traditionelle viersätzige Form Hauptsatz, Langsamer Satz, Scherzo und Finale. Die Tonsprache ist freitonal und von romantischem Ausdrucksgestus. Sowohl der virtuose Solo- wie Orchesterpart enthalten punktuell avantgardistische Spieltechniken wie das Streichen im Wirbelkasten oder auf dem Saitenhalter.

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